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Breitling Navitimer B01 43 Aston Martin F1 Edition: Die erste Navitimer aus Titan!

Wenn zwei Ikonen wie Breitling und Aston Martin zusammenarbeiten, erwartet man Großes. Aber mit der neuen Navitimer B01 Chronograph 43 Aston Martin Aramco Formula One™ Team Edition (Ref. EB01381A1B1X1) hat Breitling einen echten „Gamechanger“ für Sammler rausgehauen. Warum? Weil diese Uhr mit einer über 70-jährigen Tradition bricht: Sie ist die erste klassische Navitimer mit einem Gehäuse aus Titan.

Ich habe mir die Details der auf 1.959 Stück limitierten Edition genau angeschaut. Hier erfahrt ihr, ob der Mix aus Luftfahrt-Legende und Formel-1-Technik funktioniert.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

  • Material-Premiere: Erstes Navitimer-Gehäuse aus leichtem Titan.
  • Motorsport-DNA: Zifferblatt aus echter Kohlefaser (Carbon) mit „Racing Green“ Akzenten.
  • Leichtgewicht: Mit ca. 97g fast 40 % leichter als die Edelstahl-Variante.
  • Antrieb: Das bewährte Manufakturkaliber B01 mit 70 Stunden Gangreserve.
  • Limitierung: Weltweit nur 1.959 Exemplare (eine Hommage an Aston Martins F1-Debüt 1959).

Technische Daten: Breitling Navitimer B01 43 (Ref. EB01381A1B1X1)

FeatureSpezifikation
MarkeBreitling
ModellNavitimer B01 Chronograph 43 Aston Martin Aramco F1
ReferenzEB01381A1B1X1
GehäusematerialTitan (matt/technisch)
Durchmesser43,0 mm
Höhe13,69 mm
Lug-to-Lug49,07 mm
GlasBeidseitig entspiegeltes, bombiertes Saphirglas
ZifferblattSchwarze Kohlefaser (Carbon)
UhrwerkBreitling B01 (Manufakturkaliber), Automatik
Gangreserveca. 70 Stunden
Wasserdichtigkeit3 bar (30 m)
ArmbandSchwarzes Kalbsleder (Racing-Harness-Struktur)
Preis (UVP)ca. 10.500 EUR

Design & Gehäuse: Titan-Revolution am Handgelenk

Die größte Überraschung ist das Material. Titan war bisher den „Tool-Watches“ wie der Avenger vorbehalten. Bei der Navitimer sorgt es für einen völlig neuen Look: statt Hochglanz-Poliert gibt es jetzt ein mattes, technisches Grau.

Für uns Uhren-Nerds ist das Tragegefühl entscheidend: Während die Stahlversion mit satten 159g präsent am Arm liegt, wiegt die Titan-Edition nur knapp 97g. Das macht die 43 mm extrem alltagstauglich, selbst wenn man keine „Bären-Handgelenke“ hat. Die beidseitig drehbare Lünette mit dem legendären Rechenschieber bleibt natürlich erhalten, fühlt sich durch das Titan aber noch griffiger an.


Zifferblatt: Formel 1 pur

Das Zifferblatt ist ein direktes Zitat aus dem Motorsport. Breitling nutzt echte Kohlefaser (Carbon). Im Licht sieht man die typische Struktur des Materials, was der Uhr eine enorme Tiefe verleiht. Die Farbakzente sind perfekt gewählt:

  • Racing Green: Subtile Details auf dem Zifferblatt und die Lederband-Innenseite.
  • Lime Green: Der zentrale Sekundenzeiger knallt richtig und sorgt für top Ablesbarkeit.
  • Reverse-Panda-Look: Die weißen Hilfszifferblätter bilden einen starken Kontrast zum dunklen Carbon.

Werk: Das Manufaktur-Herz B01

Unter der Haube (sichtbar durch den Saphirglasboden) arbeitet das B01-Kaliber. Für mich eines der besten Chronographenwerke auf dem Markt. Es nutzt ein Säulenrad (Column Wheel) und eine vertikale Kupplung – das bedeutet: Die Drücker lassen sich butterweich bedienen und der Stoppzeiger läuft ohne Ruckeln an. Ein cooles Detail für Fans: Die Schwungmasse ist schwarz PVD-beschichtet und trägt das Logo des Aston Martin F1 Teams.


Armband: Mehr als nur Leder

Das schwarze Kalbslederband hat eine spezielle Prägung, die an die Sicherheitsgurte (Racing Harness) in Rennwagen erinnert. Die Unterseite ist in typischem Breitling-Gelb gehalten – ein schöner Kontrast zum „Racing Green“ der restlichen Uhr.


Fazit & Bewertung

Die Breitling Navitimer B01 43 Aston Martin Edition ist keine „einfache“ neue Farbe. Der Wechsel auf Titan macht sie zur modernsten Navitimer, die man aktuell kaufen kann. Sie ist leicht, technisch und extrem eigenständig. Der Preis von ca. 10.500 € ist knackig, aber durch die Limitierung und das Material-Upgrade gegenüber der Standard-Stahlversion (ca. 9.500 €) vertretbar.

✔️ Vorteile

  • Ikonisches Navitimer-Design mit Rechenschieberlünette und hohem Wiedererkennungswert
  • Exklusives Aston-Martin-Grün mit Sonnenschliff verleiht der Uhr eine sportlich-elegante Sonderedition-Optik
  • Manufakturkaliber Breitling B01 mit hoher Ganggenauigkeit und ca. 70 Stunden Gangreserve
  • Chronographenbedienung mit präzisem Schaltrad und vertikaler Kupplung auf höchstem technischen Niveau
  • Sehr hochwertige Verarbeitung von Gehäuse, Zifferblatt und Band
  • Transparentes Saphirglas auf der Rückseite erlaubt Blick auf das fein dekorierte Werk
  • Gelungene Verbindung aus Motorsport-Charakter und klassischer Fliegeruhr

❌ Nachteile

  • Gehäusegröße von 43 mm und komplexes Zifferblatt wirken an schmalen Handgelenken sehr präsent
  • Rechenschieberlünette ist für viele Träger eher nostalgisch als praktisch
  • Wasserdichtigkeit von 30 Metern schränkt den sportlichen Einsatz deutlich ein
  • Preislich klar im oberen Luxussegment angesiedelt

Uhren-Nerd-Score: 8.5 / 10

Ich persönlich finde die Optik und Materialwahl sehr gelungen. Als jemand mit relativ schmalem Handgelenk kommt für mich jedoch nur die 41mm Variante des Navitimers infrage.


FAQ – Häufige Fragen

Ist die Uhr für schmale Handgelenke geeignet?

Dank der kurzen Hörner (Lug-to-Lug unter 50 mm) und des extrem geringen Gewichts trägt sie sich kleiner, als 43 mm vermuten lassen. Ab ca. 17,5 cm Handgelenkumfang sieht sie top aus. Alle mit sehr schmalen Handgelenken sollten sich jedoch auch undbedingt die 41mm Navitimer-Varianten ansehen.

Wie viele Exemplare gibt es?

Sie ist auf 1.959 Stück limitiert – eine Zahl, die an das Jahr erinnert, in dem Aston Martin das erste Mal in der Formel 1 startete.

Kann man damit schwimmen gehen?

Leider nein. 3 bar bedeuten spritzwassergeschützt. Für den Pool oder das Meer ist der Navitimer nicht gemacht.


Was meint ihr? Ist Titan der richtige Weg für die Navitimer-Ikone oder gehört an eine Breitling einfach polierter Stahl? Schreibt es mir in die Kommentare!

Autor

  • Pablo Wild

    Ich bin Pablo – Gründer von uhren-nerd.de und bekennender Zeitmesser-Enthusiast. Für mich zählt nicht der Preis einer Uhr, sondern die Geschichte, die sie erzählt, das Gefühl am Handgelenk und die Leidenschaft, mit der sie gebaut wurde. Ob 50 oder 5.000 Euro – jede Uhr kann etwas Besonderes sein.

    Seit vielen Jahren begeistern mich Armbanduhren in all ihren Facetten: mechanisch oder quarzgetrieben, Vintage oder modern, Mikrobrand oder Traditionsmarke. Diese Begeisterung teile ich auf uhren-nerd.de mit allen, die mehr suchen als reine Statussymbole – Enthusiasten, die Geschichte, Design und Charakter einer Uhr zu schätzen wissen.

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