Die Doxa SUB 200 II ist das 2026er-Update der beliebtesten Doxa-Taucheruhr: 44 mm Edelstahlgehäuse (größer, aber gleichzeitig dünner als das Vorgängermodell), 200 m Wasserdichtigkeit, Box-Saphirglas im Vintage-Stil, fumé-Zifferblätter mit Farbverlauf – und fünf Farbvarianten inklusive der brandneuen Redcoral-Edition mit optionalem DLC-Gehäuse. Preise ab 1.590 Euro.
Doxa macht die SUB 200 größer. Das war 2026 keine selbstverständliche Entscheidung – der Trend geht seit Jahren in Richtung kleinere Gehäuse. Und doch ist es genau das, was der SUB 200 gefehlt hat: Mehr Präsenz am Handgelenk, ein noch stärkerer Bezug zur legendären SUB 300-DNA – und neue fumé-Zifferblätter, die die Uhr in eine andere Liga heben. Nach allem, was erste internationale Berichte zeigen, hat Doxa dieses Update sehr bewusst gesetzt.
Hinweis: Die SUB 200 II wurde am 23. März 2026 vorgestellt. Ich hatte sie noch nicht in der Hand – dieser Artikel basiert auf offiziellen Produktinformationen und ersten Presseberichten. Sobald ein Testexemplar verfügbar ist, folgt der vollständige Hands-on-Test.
Das ist neu bei der SUB 200 II
- 44 mm statt 42 mm – mehr Präsenz am Handgelenk, stärkerer Auftritt
- Nur 12,8 mm Dicke – paradoxerweise dünner als das Vorgängermodell (13,8 mm), dadurch deutlich komfortabler am Handgelenk
- Fumé-Zifferblätter mit Farbverlauf – statt Flat-Color jetzt ein lebendiges, tiefes Gradient-Finish
- Box-Saphirglas im „Glass Box“-Stil – gewölbt, mit ausgeprägter Kante, stärker Vintage-DNA als je zuvor
- Neue Farbe: Redcoral – ein warmes Korallrot mit fumé-Effekt, einzigartig in der Doxa-Kollektion
- Sharkhunter Vintage – zwei neue Zifferblatt-Töne (Schwarz und Grau) mit gealterter Optik
- DLC-Gehäuse-Option beim Redcoral-Modell – schwarze DLC-Beschichtung auf Edelstahl
- Tropic-Stil FKM-Kautschuk in passender Zifferblattfarbe – Schwarz, Blau, Grün oder Rot
- Milanaise-Gliederband als neue Bandoption – eleganter Kontrast zur Tool-Watch-DNA
Technische Daten auf einen Blick
| Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Marke / Modell | Doxa SUB 200 II (2026) |
| Gehäusedurchmesser | 44 mm |
| Gehäusedicke | 12,80 mm |
| Horn-zu-Horn | 48 mm |
| Gehäusematerial | 316L Edelstahl (opt. mit DLC-Beschichtung) |
| Lünette | Unidirektional, Aluminium- oder DLC-Stahl-Insert, SuperLumiNova |
| Glas | Box-Saphirglas, gewölbt, entspiegelt |
| Zifferblatt | Fumé-Finish in 5 Farben (Redcoral, Sharkhunter, Sharkhunter Vintage, Caribbean, Sea Emerald) |
| Wasserdichtigkeit | 200 m (20 bar) |
| Verschraubte Krone | Ja |
| Boden | Verschraubter Stahlboden |
| Armbänder | Tropic-FKM-Kautschuk, Milanaise-Gliederband |
| Preis (Kautschuk) | ab 1.590 € |
| Preis (Edelstahl/Milanaise) | ab 1.650 € |
| Preis (DLC, Redcoral) | 1.790 € |
Die fünf Farbvarianten im Überblick
Das Zifferblatt ist bei der SUB 200 II keine Nebensache – es ist das Herzstück. Doxa setzt erstmals konsequent auf fumé-Finishes, also Verläufe, die dem Zifferblatt Tiefe und Leben verleihen. Das ist eine deutliche Abkehr vom bisherigen Flat-Color-Ansatz – und ein direktes Upgrade auf das, was viele Sammler an modernen Uhren schätzen.
- Redcoral – warmes Korallrot mit fumé-Effekt; optional in DLC-Gehäuse, drei Bandoptionen (DLC/Stahl, schwarzer Kautschuk, roter Kautschuk)
- Sharkhunter – klassisches Schwarz, jetzt als fumé; Edelstahl- oder Kautschukband
- Sharkhunter Vintage – das Highlight der Kollektion: Schwarz oder Grau, mit bewusst „gealterter“ Anmutung und Vintage-Appeal; Edelstahl- oder Kautschukband
- Caribbean – dunkles Marineblau mit Farbverlauf; Edelstahl- oder Kautschukband
- Sea Emerald – sattes Grün; Edelstahl- oder Kautschukband





Uhren-Nerd-Tipp: Der Sharkhunter Vintage in Grau ist der Geheimtipp der Kollektion – weniger offensichtlich als das Orange-Klassiker-Professional, aber mit einer Eleganz und Zeitlosigkeit, die ihn zum perfekten Alltagsbegleiter machen würde. Und das DLC-Redcoral ist eine außergewöhnliche Farbe, die ich so noch nicht von DOXA kannte.
Box-Saphirglas & Design: Mehr Vintage als je zuvor
Doxa nennt es „Glass Box“-Saphirglas – eine Anspielung auf den kantigen, kastenförmig gewölbten Stil der frühen Taucheruhren aus den 1960er und 70er Jahren. Im Vergleich zum bereits gewölbten Glas der alten SUB 200 ist der Effekt bei der II nochmals ausgeprägter: stärker gewölbt, mit einer deutlicheren Kante, die dem Zifferblatt eine optische Tiefe verleiht, die moderne Uhren oft vermissen lassen.
Kombiniert mit den neuen fumé-Zifferblättern entsteht ein Gesamtbild, das näher an einer Vintage-Ikone liegt als an einer modernen Taucheruhr – und doch technisch kompromisslos ist. Laut Monochrome-Watches überzeugt die SUB 200 II auf Fotos durch ihren „comforting vintage appeal“ und wirke „more stylish than ever“.
Einordnung: Was bekommst du für das Geld?
Die SUB 200 II kostet zwischen 1.590 und 1.790 Euro – ein deutlicher Schritt nach oben gegenüber der originalen SUB 200 (ab 970 Euro). Das ist eine bewusste Repositionierung: Doxa bewegt sich damit aus dem Einstiegssegment in die untere Mittelklasse der Schweizer Taucheruhren.
| Modell | Preis | Besonderheit |
|---|---|---|
| Doxa SUB 200 II | ab 1.590 € | Fumé-Zifferblätter, Box-Glas, DLC-Option, 44 mm |
| Doxa SUB 200 (Original) | ab 970 € | Klassische Flat-Colors, 42 mm, weiterhin erhältlich |
| Oris Aquis Date | ab 1.900 € | In-House-Werk Oris 400, 5 Jahre Garantie |
| Tudor Black Bay 58 | ab 3.400 € | Manufacture-Werk MT5402, starke Marke |
| Longines HydroConquest | ab 1.300 € | COSC-zertifiziert, L888.4 |
Die SUB 200 II stellt sich damit direkt neben den Oris Aquis ins Regal – und hat mit den fumé-Zifferblättern, der Doxa-Geschichte und dem DLC-Angebot starke Argumente auf seiner Seite.
Doxa & die SUB 200: Ein kurzes Update zur Geschichte
Doxa wurde 1889 in Le Locle gegründet und wurde 1967 mit der SUB 300 weltberühmt – der Taucheruhr mit orangem Zifferblatt, die Jacques-Yves Cousteau und sein Team nutzten. Die SUB 200 kam 2019 zum 130. Jubiläum als zugänglichere Variante auf den Markt und wurde schnell zum Bestseller der Marke. Die SUB 200 II ist 2026 der logische nächste Schritt: mehr Charakter, mehr Positionierung, mehr Doxa-DNA – zu einem höheren, aber für Swiss Made noch immer fairen Preis.
Fazit & Ersteindruck
Auf dem Papier ist die Doxa SUB 200 II ein mutiges Update: größer, teurer, charaktervoller. Die fumé-Zifferblätter sind ein echter Qualitätssprung gegenüber dem Vorgänger, das Box-Saphirglas verleiht der Uhr einen unverkennbaren Vintage-Charme, und die neue Redcoral-Farbe zeigt, dass Doxa noch immer bereit ist, mutige Farbentscheidungen zu treffen. Ob der Preissprung von rund 600 Euro gerechtfertigt ist, wird der Hands-on-Test zeigen.
✔️ Vorteile
- Kompakte 37-mm-Größe mit sehr hohem Tragekomfort
- Klassisches Vintage-Diver-Design mit starker historischer Anlehnung
- Sehr gute Ablesbarkeit durch klare Indizes und Kontraste
- Robustes Gehäuse mit hoher Alltagstauglichkeit
- Saphirglas für gute Kratzfestigkeit
- Automatikwerk mit solider Zuverlässigkeit
- Eigenständige Markenhistorie im Bereich professioneller Taucheruhren
❌ Nachteile
- Kleine Gehäusegröße nicht für jeden Geschmack geeignet
- Werk technisch solide, aber ohne besondere Highlights
- Marke weniger bekannt als große Schweizer Hersteller
- Design stark vintage-orientiert und weniger modern
Uhren-Nerd-Ersteindruck: 8,5 / 10
FAQ – Häufige Fragen zur Doxa SUB 200 II
Die SUB 200 II ist 2 mm größer (44 vs. 42 mm), aber gleichzeitig dünner (12,8 vs. 13,8 mm). Die wichtigsten Neuerungen sind die fumé-Zifferblätter mit Farbverlauf, das ausgeprägtere Box-Saphirglas, die neue Farbe Redcoral sowie eine DLC-Option. Die originale SUB 200 bleibt weiterhin im Sortiment.
Die Preise beginnen bei 1.590 Euro für Varianten mit Kautschukband, 1.650 Euro mit Milanaise-Gliederband und 1.790 Euro für das Redcoral-Modell mit DLC-Gehäuse.
Redcoral, Sharkhunter (Schwarz), Sharkhunter Vintage (Schwarz oder Grau mit gealterter Anmutung), Caribbean (Dunkelblau) und Sea Emerald (Grün). Das klassische Professional-Orange fehlt bisher in dieser Linie.
Welche Variante würdet ihr wählen – das mutige Redcoral, den zeitlosen Sharkhunter Vintage in Grau, oder doch das klassische Caribbean-Blau? Schreibt’s in die Kommentare! Und sobald ich die Uhr in der Hand habe, gibt es hier den vollständigen Test.




