Die Omega Constellation Observatory ist die neue Zweizeiger-Kollektion von Omega: 39,4 mm Gehäuse, Co-Axial Master Chronometer, zwei brandneue Kaliber – und eine absolute Weltpremiere: Sie ist die erste Zweizeiger-Uhr, die mit einem akustischen Prüfverfahren ohne Sekundenzeiger vom Laboratoire de Précision zertifiziert wurde. Preise ab 10.600 Euro.









Bildquelle: Omega.
Omega macht die Constellation zur Präzisionsuhr in ihrer reinsten Form. Keine Komplikationen, keine Datum-Anzeige, kein Sekundenzeiger – nur Stunden und Minuten. Das ist 2025 eine mutige Aussage. Und gleichzeitig eine konsequente: Die Observatory-Linie knüpft direkt an die Chronometer-Rekorde an, die Omega zwischen 1933 und 1952 am Genfer Observatorium aufgestellt hat. Neun Modelle, von Edelstahl bis Vollgold – und ein technischer Ansatz, den die Uhrenbranche so noch nicht gesehen hat.
Hinweis: Die Constellation Observatory wurde frisch vorgestellt und ist ab sofort bei offiziellen Konzessionären und in Omega-Boutiquen erhältlich.
Das ist neu bei der Constellation Observatory
- Nur zwei Zeiger – keine Sekunden, kein Datum: radikal reduziert auf Stunden und Minuten
- Zwei neue Kaliber – eigens für diese Kollektion entwickelt, beide Co-Axial Master Chronometer
- Weltpremiere: Akustisches Prüfverfahren – das Laboratoire de Précision testet die Ganggenauigkeit ohne Sekundenzeiger, mit einem rein akustischen Messverfahren
- 39,4 mm Gehäuse – ungewöhnliche Größe zwischen 39 und 40 mm; sitzt optimal an mittleren und größeren Handgelenken
- Alligatorleder in allen Varianten – konsequent elegante Bandwahl quer durch die gesamte Kollektion
- Vier Edelmetall-Varianten – Moonshine™-Gold, Sedna™-Gold, Canopus Gold™ und Platinum-gold
- Historischer Bezug ins Produktdesign integriert – das achtstrahlige Genfer Observatoriums-Medaillon auf dem Gehäuseboden
Technische Daten auf einen Blick
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Kollektion | Constellation Observatory |
| Gehäusedurchmesser | 39,4 mm |
| Lug-to-Lug | 47,2 mm |
| Zeiger | Stunden + Minuten (kein Sekundenzeiger) |
| Werk | Co-Axial Master Chronometer (2 neue Kaliber) |
| Zertifizierung | Master Chronometer (METAS) |
| Magnetfeldresistenz | bis 15.000 Gauss |
| Gehäusematerial | O‑MEGASTEEL / Moonshine™-Gold / Sedna™-Gold / Canopus Gold™ / Platinum-gold |
| Armband | Alligatorleder (Vollgold-Variante: Goldarmband) |
| Caseback | Achtstrahlige Genfer Observatoriums-Gravur |
| Preis ab | 10.600 € (O‑MEGASTEEL) |
| Preis bis | 57.200 € (Moonshine™-Gold Vollgold) |
Quelle: omegawatches.com
Weltpremiere: Präzision ohne Sekundenzeiger messen
Das Herzstück der Constellation Observatory ist keine Komplikation – es ist die Abwesenheit einer. Das Laboratoire de Précision von Omega hat ein akustisches Prüfverfahren entwickelt, das es erstmals ermöglicht, die Ganggenauigkeit einer Uhr zu zertifizieren, ohne dass ein Sekundenzeiger vorhanden ist.
Was klingt wie ein technisches Detail, ist in Wahrheit ein kleiner Meilenstein der Uhrmacherei: Bisher war der Sekundenzeiger bei Präzisionsmessungen schlicht notwendig – er machte die Gangabweichung sichtbar. Mit dem neuen akustischen Ansatz hört das Prüflabor die Uhr statt sie zu sehen. Das öffnet eine völlig neue Kategorie an Uhrendesign: elegante Zweizeiger-Modelle mit zertifizierter Präzision auf Master-Chronometer-Niveau.
Uhren-Nerd-Einschätzung: Das ist der Typ technische Innovation, den man Omega selten zutraut – zu oft wird die Marke auf „Speedmaster“ und „Seamaster“ reduziert. Hier zeigt Omega, dass sie noch immer Pionierarbeit leisten können. Für Sammler, die Präzisionsuhrmacherei über Sportlichkeit stellen, könnte die Observatory zum Lieblingsstück werden.
Die 9 Modelle im Überblick
Die Kollektion teilt sich klar in zwei Lager – Edelstahl für den Alltag, Edelmetall für besondere Anlässe. Alle Modelle tragen die Bezeichnung Co-Axial Master Chronometer 39,4 mm und kommen mit Alligatorarmband.
O‑MEGASTEEL – der Einstieg
| Referenz | Beschreibung | Preis |
|---|---|---|
| 140.13.39.21.01.001 | O‑MEGASTEEL, Alligator | 11.800 € |
| 140.13.39.21.02.001 | O‑MEGASTEEL, Alligator | 10.600 € |
| 140.13.39.21.03.001 | O‑MEGASTEEL, Alligator | 10.600 € |
| 140.13.39.21.10.001 | O‑MEGASTEEL, Alligator | 10.600 € |

Edelmetall – Gold & Platin
| Referenz | Material | Preis |
|---|---|---|
| 140.53.39.21.99.001 | Moonshine™-Gold, Alligator | 36.700 € |
| 140.53.39.21.99.002 | Sedna™-Gold, Alligator | 36.700 € |
| 140.93.39.21.99.001 | Platinum-gold, Alligator | 56.000 € |
| 140.50.39.21.99.001 | Moonshine™-Gold, Goldarmband | 57.200 € |

Quelle: omegawatches.com
Uhren-Nerd-Tipp: Unter den Stahlversionen würde ich die Ref. 140.13.39.21.01.001 für 11.800 € genau im Auge behalten – der leicht höhere Preis deutet auf ein Silberzifferblatt oder besondere Ausführung hin, die dem klassischen Observatory-Look am nächsten kommt. Erst wenn ich die Uhr in der Hand hatte, werde ich das final beurteilen können.
Das Genfer Observatorium: 70 Jahre Markenerbe in einem Medaillon
Omega Constellation watch back with observatory and stars motif
Die Constellation wurde 1952 auf den Markt gebracht – und schon damals war der Name Programm: Er leitet sich direkt vom Emblem des Genfer Observatoriums ab, das für die Chronometer-Rekorde steht, die Omega zwischen 1933 und 1952 aufgestellt hatte.
Das ikonische achtstrahlige Sternmotiv auf dem Gehäuseboden ist bis heute ein unverkennbares Markenzeichen jeder Constellation geblieben – und bei der Observatory-Linie mehr als Dekoration: Es ist die direkte DNA-Verbindung zwischen dem historischen Präzisionsanspruch von damals und der heutigen Master-Chronometer-Zertifizierung. Wer eine Observatory trägt, trägt 90 Jahre Präzisionsgeschichte am Handgelenk.


Eines der O‑MEGASTEEL-Modelle (Ref. 140.13.39.21.01.001 )trägt ein zwölfeckiges „Pie-Pan“-Zifferblatt aus schwarzer Keramik. Das Material sorgt für ein tiefes, mattes Schwarz mit starkem optischen Kontrast – und die präzise Umsetzung der charakteristischen Kantenform in Keramik ist handwerklich anspruchsvoll. Für die Constellation ist das eine Doppel-Premiere: So ein Zifferblatt-Material gab es in dieser Kollektion bisher nicht.
Einordnung: Was bekommst du für das Geld?
Die Constellation Observatory kostet in Stahl zwischen 10.600 und 11.800 Euro – und ist damit teurer als eine Omega Seamaster 300M (ab ca. 6.500 €) oder eine Speedmaster Moonwatch (ab ca. 7.200 €). Dafür bekommst du:
- Master Chronometer-Zertifizierung – die strengste Ganggenauigkeitsprüfung im Markt (0 bis +5 Sek./Tag, METAS-zertifiziert)
- Zwei neue Kaliber – keine Retrofits, sondern echte Neuentwicklungen
- Eine historische Weltpremiere – das akustische Prüfverfahren ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal
- Eleganz pur – kein Sportuhren-Kompromiss, sondern klares Dresscode-Statement
Der direkte Konkurrent in diesem Segment wäre wohl eine Jaeger-LeCoultre Master Ultra Thin oder eine IWC Portofino Automatic – beide ebenfalls Zweizeiger mit hohem Eleganzanspruch, aber ohne die Master-Chronometer-Tiefe. Die Observatory macht gegenüber diesen Alternativen vor allem mit dem technischen Alleinstellungsmerkmal und der Markengeschichte Punkte. Für reine Dresswatches-Fans, denen METAS-Zertifizierung gleichgültig ist, könnte der Preis trotzdem schwer zu rechtfertigen sein.
Omega & die Constellation: Ein kurzes Update zur Geschichte
Omega wurde 1848 in La Chaux-de-Fonds gegründet. Der Name „Omega“ – griechischer Großbuchstabe für „das Letzte, das Größte“ – wurde 1903 eingeführt, nachdem ein neues Werk-Kaliber alle Präzisionsrekorde gebrochen hatte. Die Constellation debütierte 1952 als erste Uhr mit Observatory-Zertifizierung und wurde zur eleganten Schwester der sportlichen Seamaster. Die neue Observatory-Linie ist 2025 der konsequenteste Rückgriff auf dieses Erbe seit Jahrzehnten – mit echter technischer Substanz, nicht nur mit Retro-Design.
Fazit & Ersteindruck
Auf dem Papier ist die Constellation Observatory eine der mutigsten Omega-Neuheiten der letzten Jahre: radikal reduziert, technisch innovativ und historisch tief verwurzelt. Das akustische Prüfverfahren ist ein echter Branchenpremiere-Moment, die Materialvielfalt von Stahl bis Vollgold gibt der Kollektion eine beeindruckende Bandbreite. Ob die Uhren am Handgelenk genauso überzeugen wie in der Pressemitteilung, wird der Hands-on-Test zeigen.
✔️ Vorteile
- Ikonisches Pie-Pan-Zifferblatt mit 12 Facetten – handguillochiert bei Gold- und Platinmodellen
- Master Chronometer zertifiziert (0 bis +5 Sek./Tag) – höchste Präzisionsklasse bei Omega
- Kaliber 8914/8915 mit 60 Stunden Gangreserve, Co-Axial-Hemmung und Silizium-Unruhspirale
- Klassische Dog-Leg-Lugs mit polierter Oberseite – direktes Zitat des Vintage-Designs von 1960
- Saphirglas vorne und hinten mit dekorativem Observatoriums-Medaillon im Sichtboden
- Breite Materialauswahl: O-megasteel, Moonshine Gold, Sedna Gold, Canopus Gold und Platin
- Starke historische Verbindung zur Omega-Observatoriumstradition seit 1952
- Zertifizierung im eigenen Laboratoire de Précision mit innovativer Dual Metric Technology
❌ Nachteile
- Sehr geringe Wasserdichtigkeit von nur 30 Metern – kein Alltagsschutz für aktive Träger
- Kein Sekundenzeiger und keine weiteren Komplikationen – reine Zeitanzeige nicht für jeden
- Einstiegspreis ab €10.700 (inkl. MwSt.) – erhebliches Investment für ein Stahlmodell
- 39,4 mm Durchmesser bei 12,23 mm Höhe – für schmale Handgelenke möglicherweise zu groß
- Design stark vintage-orientiert – wenig Ansprache für Liebhaber moderner Ästhetik
Uhren-Nerd-Ersteindruck: 8,5 / 10
FAQ – Häufige Fragen zur Omega Constellation Observatory
Was ist die Omega Constellation Observatory?
Die Constellation Observatory ist Omegas neue Zweizeiger-Kollektion mit Co-Axial Master Chronometer-Zertifizierung. Sie besteht aus 9 Modellen mit 39,4 mm Gehäuse und zwei neuen Kalibern – und ist die weltweit erste Zweizeiger-Uhr, die mit einem akustischen Prüfverfahren ohne Sekundenzeiger zertifiziert wurde.
Was kostet die Omega Constellation Observatory?
Die Stahl-Varianten kosten 10.600 bzw. 11.800 Euro. Die Goldversionen beginnen bei 36.700 Euro (Moonshine™- und Sedna™-Gold), die Platinum-gold-Version kostet 56.000 Euro, das Moonshine™-Gold-Modell mit Goldarmband 57.200 Euro.
Was bedeutet „Master Chronometer“ bei Omega?
Master Chronometer ist die höchste Ganggenauigkeits-Zertifizierung von Omega, geprüft durch das unabhängige Schweizer Institut METAS. Zertifizierte Uhren weisen eine Ganggenauigkeit von 0 bis +5 Sekunden pro Tag aus und sind magnetfeldresistent bis 15.000 Gauss.
Warum hat die Constellation Observatory keinen Sekundenzeiger?
Das ist eine bewusste Design-Entscheidung: Die Uhr soll auf das Wesentliche reduziert sein – Stunden und Minuten. Die fehlende Sekunde ermöglichte gleichzeitig die Entwicklung des akustischen Prüfverfahrens, das eine neue Kategorie von zertifizierten Präzisionsuhren eröffnet.
Wo kann ich die Omega Constellation Observatory kaufen?
Direkt über omegawatches.com sowie bei autorisierten Omega-Händlern in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Würdet ihr zur klaren Stahl-Variante greifen, oder ist die Constellation Observatory für euch eher ein Golduhren-Thema? Und was haltet ihr vom Konzept „Zweizeiger als Präzisionsstatement“? Schreibt’s in die Kommentare! Sobald ich die Uhr in der Hand habe, gibt es den vollständigen Test hier auf uhren-nerd.de.